Kürbissuppe mit Koriander

Wenn es draußen regnet und die ersten Blätter fallen, gibt es nichts Besseres als eine wärmende Kürbissuppe, um richtig in Herbststimmung zu kommen. Besonders beliebt und bekannt sind die Hokkaido-Kürbisse. Diese Sorte verwenden wir auch in unserem Rezept zusammen mit Koriander, der eine blumig-frische Note in die Suppe bringt.
Der Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanze der Erde. Er wurde früher vor allem für seine leckeren Samen gezüchtet, aus denen man auch ein gutes Öl erzeugen kann. Als dickleibiger Verwandter von Gurke und Melone zählt er wie sie zum Fruchtgemüse. Botanisch gesehen kann der Kürbis sogar als eine Beere eingestuft werden und ist damit die größte Beere der Welt. Die bunt-leuchtenden Früchte können in verschiedenen Formen, Farben und Größen vorkommen. Je nach Art sind sie orange, gelb oder grün.
Am besten eignen sich leichte humushaltige Böden für den Kürbisanbau. Die Kürbissamen können in warmen Gebieten, wie zum Beispiel in Weinanbaugebieten, direkt in die Erde gepflanzt werden. In kälteren Regionen sollte man lieber kleine Pflänzchen vorziehen.
Da sie sehr pflegeleicht sind, lassen sich Kürbispflanzen besonders gut ökologisch anbauen. Sie sind wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, benötigen nach dem Rankbeginn in der Regel keine weiteren Maßnahmen zur Unkrautregulierung und gedeihen am besten als erste Frucht nach der Grunddüngung und/oder durch Mulchen mit Mist.
Der Anbau von Speisekürbissen in Deutschland nimmt immer mehr zu und damit sind sie flächendeckend regional verfügbar. Zwischen Ende August und Anfang November können die Speisekürbisse geerntet werden. Aber Achtung, nicht alle Kürbisse sind zum Verzehr geeignet. Es gibt viele kleinere Arten der Zierkürbisse, die durch ihre Bitterstoffe ungenießbar sind. Allerdings lassen sie sich gut als Herbstdekoration verwenden.
Einen reifen Kürbis erkennst Du daran, dass er hohl klingt, wenn Du auf die Schale klopfst. Außerdem solltest du immer darauf achten, dass der Stiel vorhanden und leicht holzig ist.
Mehr zu Bio-Kürbissen findest du im #bioentdecken Tipp 36
Gericht Hauptgericht, Suppe
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 1 kg Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln rot
  • 1 Stück Ingwer daumengroß
  • 1 Chilischote rot
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 1 Orange Saft
  • Salz, Pfeffer und Chayennepfeffer
  • ½ Bund Koriander
  • 30 g Kürbiskerne

Zubereitung
 

  • Den Hokkaido entkernen und in große Würfel schneiden.
  • Zwiebeln und Ingwer schälen und würfeln. Die Chilischote entkernen, Häute entfernen und klein schneiden.
  • Olivenöl erwärmen, Zwiebeln, Ingwer und Chilischote in einem großen Topf anschwitzen, Kürbiswürfel dazugeben und 2 min anbraten.
  • Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 min köcheln lassen bis die Kürbiswürfel weich sind. Alles pürieren, mit Orangensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  • Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne anrösten. Koriander waschen und hacken.
  • Suppe anrichten und mit den Kürbiskernen und Koriander garnieren.

Notizen

Die Rezeptreihe "Bio gemeinsam genießen" ist Teil des Projektes „Bio gemeinsam entdecken“ des Ökomarkt Vereins. Das Projekt ist ein vielfältiges Bildungsangebot mit Aktionsständen und Workshops, das junge Erwachsene in Hamburg und Schleswig-Holstein über den ökologischen Landbau sowie zu einer ressourcenschonenden Ernährung mit Bio-Produkten informiert. Mit den Rezepten gibt der Ökomarkt Verein in Zeiten der Corona-Pandemie wöchentlich alltagsnahe Tipps zu einem nachhaltigen Lebens- und Ernährungsstil mit Bio-Produkten unter www.oekomarkt-hamburg.de
 
 
Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) sowie aus Erträgen der Lotterie BINGO! Die Umweltlotterie.
 
 
 
 
Stichworte bio, Herbst, regional, ressourcenschonend, saisonal, vegan, Vegetarisch