#Alltagstipps_Meal Prepping

Was ist Meal-Prepping?

Meal-Prepping oder kurz Meal-Prep, kommt aus dem Englischen und bedeutet Mahlzeiten vorbereiten (Meal = Mahlzeit, Prepping = vorbereiten). Im Prinzip handelt es sich ums Vorkochen von Mahlzeiten, damit man am nächsten oder übernächsten Tag ein leckeres, selbstgekochtes Essen hat.

Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist in der Regel auch gesünder, denn du bestimmst selbst, was in deinen Dosen landet. Und: günstiger ist es in der Regel auch. Wer mittags immer Essen geht, zahlt deutlich mehr als wenn er selber kochen würde.

 

Gute Gründe fürs Meal-Prepping

1. Geld sparen

Mahlzeiten vorzubereiten kann Geld sparen! Denn wenn du deinen Einkauf gut durchplanst, musst du nur einmal in der Woche einkaufen und sparst dir auch noch den Weg zum Supermarkt. So vermeidest du auch unnötige Dinge zu kaufen, die du im Vorbeigehen noch schnell mitnimmst. Natürlich sparst du auch, indem du anstelle des Restaurantbesuches oder des Takeouts dein Essen schon fertig hast. Da du hier auch auf saisonale Lebensmittel achten kannst, schonst du deinen Geldbeutel noch doppelt!

2. Zeit sparen

Natürlich musst du Zeit aufwenden um das Meal Prep erstmal zuzubereiten, dennoch sparst du dir das tägliche Kochen, was insgesamt gerechnet viel länger dauert. Auch kannst du Reste verwerten womit du dir neues Kochen ersparst und einfach am Tag davor ein bisschen mehr machst. Außerdem sparst du dir das Anstellen an der Supermarktkasse.

3. Lebensmittelabfälle vermeiden

Zero Waste ist voll im Trend! Umweltbewusstsein ist ein wichtiges Thema, welches auch beim Meal Prep. Eine besondere Rolle spielt.Schließlich kannst du durch die Planung deiner Mahlzeiten aktiv Lebensmittelverschwendung vermeiden-da du die Portionen an deinen persönlichen Hunger anpassen kannst und kein Essen übriglassen muss, das man nicht essen will. Zudem vermeidest du natürlich unnötigen Verpackungsmüll!

4. Gesünder essen

Wenn man viel unterwegs ist und wenig Zeit hat greift man oft zu ungesundem Fertigessen. Wer auf bewusstere und gesündere Ernährung setzen möchte, liegt mit Meal Prep genau richtig! Außerdem kannst du deine Portionsgrößen besser steuern und isst so nicht zu viel!

 

Tipps fürs Meal Prepping

  1. Zeit einplanen: Suche dir einen festen Tag in der Woche aus, an dem du zwei bis drei Stunden für dein Meal-Prepping einplanst. Am besten eignet sich vermutlich der Sonntag, da du keinen stressigen Arbeitstag hinter dir hast, aber das kannst du nach deinem eigenen Geschmack aussuchen. Durch die festen Zeiten entwickelt sich schnell eine Routine daraus, die im besten Falle sogar Spaß macht oder auch entspannend wirkt.
  2. Planung ist alles: Überlege dir anhand eines Wochenplans, welche Gerichte du in den nächsten Tagen mitnehmen möchtest und suche dir Rezepte raus. Plane am besten so, dass du Reste gut miteinander kombinieren kannst. Das heißt, plane zwei Gerichte mit Kartoffeln ein, sodass du nur ein Mal Kartoffeln kochen musst. Schau vor dem Meal-Prepping auch unbedingt in deinen Kalender. An welchen Tagen bist du vielleicht schon verabredet oder hast Besuch? So vermeidest du, dass du am Ende der Woche unnötig Lebensmittel wegwerfen musst.
  3. Snacks: Wenn dir die Meal Preps alleine nicht ausreichen, kannst du auch noch Snacks einplanen, wie Fruchtstückchen, Nüsse oder Trockenfrüchte. So greifst du auch weniger zu Süßigkeiten.
  4. Große Portionen einfrieren: Koche ruhig große Mengen von Suppen oder Aufläufen. Die lassen sich nämlich gut einfrieren und du musst nicht die ganze Woche dasselbe Gericht essen. Übrigens, mit verschiedenen Toppings, wie z. B. Crôutons, Kernen oder Crème fraîche, lässt sich in Suppen oder Salate Variation bringen.
  5. Verpacken: Damit die einzelnen Bestandteile deines Mittagessens ihr Aroma behalten, sollten alle Komponenten getrennt in verschließbaren Glas/- oder Plastikdosen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Möglichkeiten das Essen sicher zu transportieren, gibt es viele. Von praktischen Lunchboxen mit kleinen Einzeldöschen bis hin zum Retro-Henkelmann mit Warmhalte-Funktion. Wer sich als Meal-Prepping Starter nicht gleich komplett ausstatten möchte, kann auch einfach auf alte Einmachgläser oder leere Eispackungen zurückgreifen. Achte lediglich darauf, dass diese gut verschließbar sind oder du sie notfalls durch eine Plastiktüte absicherst.
  6. Soßen separat mitnehmen: Packe dir Soßen unbedingt in eine kleine Extradose, denn so verhinderst du, dass dein Essen bis zur Mittagspause durchgeweicht ist. Auch Dips und andere Soßen schmecken am besten, wenn du sie erst kurz vor dem Servieren zu den anderen Zutaten gibst.
  7. Vorbereiten und Einpacken: Der mit Abstand schnellste Meal-Prepping-Schritt kann auch noch am Morgen vor der Arbeit erfolgen: Packe Gemüse, Soßen, Protein- und Stärkelieferanten nach Wahl in verschließbare Dosen und fertig ist das gesunde Meal-Prepping-Gericht.