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Solidarische Landwirtschaft Solawi – eine Perspektive?

22. Juni um 16:00 - 19:00

kostenlos

… für Konsument*innen in Hamburg? für Höfe in und um Hamburg? Eine Veranstaltung mit Solawi-Suppentopf – und Nachtisch für alle Interessierten.

Wie funktioniert eine Solawi? Und was mögen die Mitglieder daran? Was können Interessierte tun, um dabei zu sein?
Es berichten und beantworten Fragen von Konsument*innen und von Erzeuger*innen:
Mitglieder der Solawis Buschberghof, Kattendorfer Hof, De Ökomelkburen, Schinkeler Höfe, Superschmelz und der Solawi Vierlande.
Es laden ein: die Rathauspassage, Slow Food Hamburg, der Ernährungsrat Hamburg.

Solawi(e)?

Wie die solidarische Landwirtschaft funktioniert: Normalerweise wissen die Konsument*innen nicht, wer ihre Möhren angebaut hat und wo das Getreide für ihr Brot gewachsen ist. Und nur selten haben die Erzeuger*innen von Obst und Gemüse bzw. von Getreide und tierischen Produkten persönlichen Kontakt zu denen, die sich ihre Lebensmittel schmecken lassen. Auch produzieren sie in aller Regel auf eigenes Risiko. Aber es geht auch anders: Nach dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft arbeiten bundesweit mittlerweile gut 240 Höfe, einer davon in Hamburg, in den Vierlanden. Mit Solawi-Höfen in und um Hamburg dürften z.Zt. weit mehr als 1.000 Hamburger*innen verbunden sein. Sie bilden mit „ihrem“ landwirtschaftlichen Betrieb jeweils eine „Wirtschaftsgemeinschaft“. Die vereinbart jährlich gemeinsam, was ungefähr angebaut wird, wie groß pro Person der Ernteanteil ist, und welchen Monatsbeitrag die Mitglieder dafür an den Hof überweisen. Die Wirtschaftsgemeinschaft trägt das Risiko gemeinsam und genießt die Überschüsse, je nach Wetter etc. Sogar im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung ist die Solawi positiv erwähnt (s.S.85): „Wir wollen im Rahmen der Modell- und Demonstrationsprojekte (Best Practice) Vorhaben zur regionalen Wertschöpfung und Vermarktung fördern, z.B. Netzwerk Solidarische Landwirtschaft (Solawi).“
Könnten die bisherigen Beispiele mehr Menschen im Raum Hamburg ermutigen, sich zu einer Solawi zusammen zu tun? Täglich geben in Deutschland fünf landwirtschaftliche Betriebe auf. Von den 243 Hamburger Gemüsebaubetrieben des Jahres 2008 waren es 2017 noch 92 und Ende 2018 noch 81. Wäre das Konzept Solawi auch eine Perspektive für einige der Höfe und Gärtnereien, die bei uns ans Aufhören denken?
In entspannter Runde wollen wir über Möglichkeiten und Hindernisse sprechen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Bitte anmelden bis zum Sa. dem 15. Juni 2019 bei astridmatthiae@gmx.de

Details

Datum:
22. Juni
Zeit:
16:00 - 19:00
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstalter

Ernährungsrat Hamburg
Slow Food Hamburg
Rathausmarkt Hamburg

Veranstaltungsort

Rathauspassage
Unter dem Rathausmarkt
Hamburg, 20095 Deutschland
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