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Prekäre Arbeits- und Wohnbedingungen von Saisonarbeiter*innen in der deutschen Landwirtschaft

7. Dezember um 16:00 - 18:00

Ob zum Spargelstechen, zur Erdbeerernte oder zur Weinlese –
Saisonarbeiter*innen aus Mittel- und Osteuropa sind seit
Jahrzehnten eine wichtige Stütze der deutschen Landwirtschaft.
Deutschlands wirtschaftliche Abhängigkeit von innereuropäischer
Arbeitsmigration und die prekären Arbeits- und Wohnverhältnisse
der landwirtschaftlichen Saisonarbeitskräfte rückten zu Beginn
der Coronapandemie in den Fokus der Medien.
Zur Verhinderung eines Arbeitskräftemangels verabschiedete
die Bundesregierung Maßnahmenpakete, doch eine grundlegende
Verbesserung der Situation von Saisonarbeiter*innen stand nicht
im Zentrum. Um in Zukunft den Bedarf an landwirtschaftlichen
Saisonarbeiter*innen zu decken, werden vermehrt Menschen aus
dem EU-Ausland rekrutiert, die weniger Rechte als EU-Bürger*innen
haben. Ihr Aufenthaltsrecht ist direkt an das Arbeitsverhältnis
geknüpft, was ihre Abhängigkeit von Arbeitgeber*innen verschärft
und erschwert, sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen zu wehren.

Veranstalter

Agrar Koordination

Veranstaltungsort

Online