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Chemiepolitische Mittagstalks : Hormongifte schaden Umwelt und Gesundheit – Unsere Forderungen an die Bundesregierung

28. April um 12:30 - 13:15

Ständig sind wir und unsere Umwelt Hormongiften (auch EDCs – Endocrine Disrupting Chemicals genannt) ausgesetzt. Sie gelangen z.B. über Produkte oder Nahrungsmittel in unsere Körper und können dort verschiedene Krankheiten auslösen. Es ist höchste Zeit, Hormongifte auch in Deutschland strenger zu regulieren. Dazu haben eine Koalition von NGOs Forderungen an die Bundesregierung aufgestellt.

INPUTS
჻ Johanna Hausmann, Senior Policy Advisor bei Women Engage for a Common Future (WECF)
჻ Susanne Smolka, Referentin für Biozide & Pestizide, Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland
჻ Alexandra Caterbow, Co-Direktorin, HEJSupport

MODERATION
჻ Wolfgang Obenland, Forum Umwelt und Entwicklung

Anmeldung über : https://www.forumue.de/seminarreihe-chemiepolitische-mittagstalks/

Jährlich sterben weltweit 1,6 Millionen Menschen an den Auswirkungen gefährlicher Chemikalien. Die massive Verwendung von Chemikalien, der enorme Verbrauch und Gebrauch von Rohstoffen für ihre Produktion und ein maßloses Konsumverhalten gefährden das ökologische Gleichgewicht des Planeten und die Gesundheit seiner Bewohner:innen. Der BUND, das Forum Umwelt & Entwicklung, HEJSupport, PAN Germany und WECF engagieren sich gemeinsam für einen zukünftig besseren Schutz der Umwelt und Gesundheit vor Chemikalienbelastungen. Als Organisationen der Zivilgesellschaft bringen sie Verbesserungs-vorschläge für das Chemikalienmanagement ein, stellen Informationen bereit und verhelfen dem Thema Chemikalien zu mehr Aufmerksamkeit. Ein Fokus dabei ist die fünfte Internationale Konferenz zum Chemikalien Management, die im Juli 2021 in Bonn ein globales Rahmenabkommen für den sicheren und nachhaltigen Umgang mit Chemikalien auf den Weg bringen sollte. Auch wenn die Konferenz aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben werden musste, bleiben ihre Themen von Bedeutung. Einige der in den Verhandlungen für das globale Rahmenabkommen zentralen Fragenkomplexe werden wir in einer Reihe „Chemiepolitischer Mittagstalks“ von Expertinnen und Experten beleuchten lassen. In jeweils knapp 45 Minuten werden wir erfahren, wo wichtige Stellschrauben im internationalen Chemikalienmanagement eingedreht sind und was getan werden muss, um sie zu anzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen aller Veranstalter:innen
჻ Ulrike Kallee, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
჻ Wolfgang Obenland, Forum Umwelt & Entwicklung
჻ Alexandra Caterbow, Health and Environment Justice Support
჻ Susan Haffmans, Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland
჻ Johanna Hausmann, Women Engage for a Common Futu

Details

Datum:
28. April
Zeit:
12:30 - 13:15

Veranstalter

Forum Umwelt und Entwicklung

Veranstaltungsort

Online-Event